Wir wünschen allen ein glückliches, gesundes und gesegnetes Jahr 2026!
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ Offenbarung 21,5 L
Dieser Satz ist ein Versprechen. Er wurde in einer Zeit großer Unsicherheit geschrieben – und spricht auch heute zu uns. Der Apostel Johannes verfasste ihn während seiner Verbannung auf der Insel Patmos, als Christinnen und Christen verfolgt wurden. Mit seinen Worten wollte er Hoffnung schenken und Mut machen.
Die Offenbarung erzählt von einer neuen Welt: ohne Leid, ohne Schmerz und ohne Tod. Es ist die Vision eines Miteinanders, in dem Gott den Menschen nahe ist. Diese Hoffnung trägt, - gerade dann, wenn der Alltag herausfordernd ist.
Die Jahreslosung erinnert uns daran, dass unser Handeln einen Unterschied machen kann. Gleichzeitig macht sie deutlich: Nicht alles liegt in unserer Hand. Es gibt das, was wir aus eigener Kraft tun können, und das, was wir Gott anvertrauen dürfen. Beides gehört zusammen – Verantwortung übernehmen und Vertrauen haben.
Das Neue begegnet uns dabei im Alltäglichen: in einem neuen Jahr, in den ersten Krokussen im Frühling, in der Geburt eines Kindes, im Sonnenaufgang, in jedem einzelnen Atemzug.
Gott fängt immer wieder neu an und wir dürfen das auch. Als Anfängerinnen und Anfänger im besten Sinne, die lernen, ausprobieren und wachsen.
Dafür steht Stephanus: füreinander da zu sein, anderen eine Hand zu reichen und gemeinsam neue Wege zu gehen.
Das Motiv der Jahresbotschaft 2026 greift diese Haltung auf. Es lädt uns ein, offen zu bleiben für das Neue und darauf zu vertrauen, dass wir auf unserem Weg begleitet sind.